Was mich antreibt, ist Stuttgart. Politik mache ich für Dich! #abgehtdielucy mit deiner Simme nach Berlin in den Bundestag - jünger, bunter, weiblicher

Ich will, dass sich was bewegt. Meine Generation will und muss ihren Beitrag dazu leisten, dass wir die Herausforderungen der Zukunft angehen. Wir müssen vor allem den Klimawandel und die Veränderungen unserer Arbeitswelt meistern und dabei als Gesellschaft zu einem ganz neuen Zusammenhalt finden. Das schaffen wir nur alle zusammen und dafür will ich Politik machen! Dafür will ich Verantwortung übernehmen. Das ist meine Motivation für Euch in den Bundestag einzuziehen!

Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir vor allem Respekt: Respekt vor allen Lebensentwürfen und Lebensleistungen, im Umgang miteinander und ein Verständnis für ganz ungleiche Startbedingungen im Leben. Respekt ist für mich die Grundlage für die Gestaltung eines guten Zusammenlebens.

Warum ich? Als Stadträtin, junger Mensch und berufstätige Mutter bringe ich Erfahrungen mit, die im Bundestag auch 2021 noch viel zu selten zur Sprache kommen. Wir brauchen ein Parlament, das unsere Gesellschaft so vielfältig abbildet, wie sie nun einmal ist: Das heißt auch, wir müssen jünger, bunter und weiblicher werden – jetzt!

Für Stuttgart im Bundestag habe ich drei klare Schwerpunkte: bezahlbares Wohnen, roten Klimaschutz und eine Arbeitswelt, die zum Leben passt!

1. Wohnen ist ein Menschenrecht

Wir brauchen endlich einen Schutz vor Mietwucher: Ein Mietenmoratorium soll Mieterhöhungen über der Inflationsrate stoppen. Stuttgart ist die teuerste Großstadt in Deutschland. Die Nettokaltmiete bei uns liegt 46 Prozent über dem deutschen Durchschnitt! Daran muss sich endlich etwas ändern! Statt immer neuer Rekordmieten braucht Stuttgart mehr bezahlbaren Wohnraum – auch durch starken, staatlich geförderten Wohnungsbau. Spekulationen mit Grund und Boden müssen gestoppt werden. Wohnen darf kein Luxus sein und unser Zuhause kein Spielball von Spekulant:innen!

Das ist soziale und menschliche Wohnungspolitik und dafür setze ich mich ein:

  • Mehrjähriger Mietenstopp in angespannten Wohnlagen wie bei uns in Stuttgart
  • Neubau von bundesweit 100.000 staatlich geförderten Wohnungen pro Jahr – das sind etwa 800 Wohnungen allein für die Landeshauptstadt
  • Keine Spekulationen mit Boden und Grund! Die Bodenpolitik soll sich am Gemeinwohl orientieren: Bund, Länder und Kommunen sollen daher öffentliches Eigentum an Grundstücken sichern und vermehren. Hierfür müssen die Kommunen mehr Vorkaufsrechte erhalten.
  • Bodenfonds vom Bund mit bundeseigenen Grundstücken für nachhaltige Stadtentwicklung
  • Entfristung der Mietpreisbremse
  • Wohnungseigentum für Familien durch den erleichterten Erwerb von Genossenschaftsanteilen und der Förderung von Mietkaufprogrammen ermöglichen

Was mich antreibt, ist Stuttgart. Politik mache ich für Dich! #abgehtdielucy mit deiner Simme nach Berlin in den Bundestag - jünger, bunter, weiblicher

2. Roter Klimaschutz und eine starke Wärmewende

Wir entscheiden heute, wie wir und unsere Kinder morgen leben. Klimaschutz ist also klar eine Frage der Generationengerechtigkeit. Diese Jahrhundertaufgabe kann uns gelingen, wenn wir alle mitnehmen – davon bin ich überzeugt. Nur dürfen wir wichtige Themen nicht gegeneinander ausspielen: Energetisches Sanieren darf zum Beispiel nicht zu höheren Mieten, oder der Ausbau der erneuerbaren Energien zu steigenden Strompreisen führen. Die CO2-Besteuerung darf nicht zur sozialen Frage werden. Um das alles umzusetzen, haben wir noch einiges vor uns. Das Gute ist, keine:r von uns ist alleine: Klimaschutz geht uns alle an! Ich will deshalb, dass Ihr mitentscheiden könnt, wie wir unsere Klimaziele erreichen: in einem starken Klimabürger:innenrat, der gemeinsam mit der Bundesregierung einen gesellschaftlichen Konsens für die nächste Generation erarbeitet.

Das ist rote Klimapolitik und dafür setze ich mich ein:

  • Deutschland muss spätestens bis 2045 klimaneutral werden
  • Starker Ausbau der erneuerbaren Energien. Bis spätestens 2040 sollten wir den Strom vollständig aus erneuerbaren Energien beziehen. Verbindliche Ausbauziele braucht es für Länder und Kommunen. Hier muss vor allem auch das Land Baden-Württemberg seinen Beitrag leisten.
  • Die Förderung von Mieter:innenstrommodellen bringt mehr  Solaranlagen auf den Dächern und den Mieter:innen eigenen Strom in die Steckdose
  • Abschaffung der EEG-Umlage bis 2025
  • Ein Pro-Kopf-Bonus für jede:n von Geburt an – damit wir selbst entscheiden können, wofür unser CO2-Budget aufgebraucht wird
  • Der CO2-Preis soll von den Vermieter:innen getragen werden – Stichwort Warmmieten-Neutralität
  • Wärmenetze und Quartierskonzepte staatlich fördern
  • 365-Euro-Jahresticket für den ÖPNV: für 1 Euro am Tag das ganze Jahr klimafreundlich und günstig unterwegs sein
  • Forschungsförderung ausbauen, um den Wirtschaftsstandort Stuttgart weiterhin zukunfts- und konkurrenzfähig zu gestalten.
  • Stärkung des Klimabürger:innenrates, der mit der Bundesregierung gemeinsam einen gesellschaftlichen Konsens zur Erreichung der Pariser Klimaziele erarbeitet

Was mich antreibt, ist Stuttgart. Politik mache ich für Dich! #abgehtdielucy mit deiner Simme nach Berlin in den Bundestag - jünger, bunter, weiblicher

3. Arbeit, die zum Leben passt

Die Pandemie hat gezeigt, wie wenig wir die Arbeit von Menschen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, wertschätzen und wie viel wir Familien abverlangen. Das muss sich ändern: Ich will  eine Wirtschaft, die den Menschen dient und ihnen das Leben ermöglicht, das sie führen möchten, ganz ohne Ängste und Sorgen. Deshalb sollen die Menschen bei der Gestaltung der Arbeit von morgen mehr im Mittelpunkt stehen.

Wie? Indem wir für höhere (Mindest-)Löhne und bessere Arbeitsbedingungen kämpfen. Niemand soll mehrere Jobs haben müssen, um sich und seine Familie ernähren zu können. Das ist für mich eine Frage des Respekts! Home-Schooling und arbeiten gleichzeitig? Geht nicht. Die Arbeit muss zum Leben passen – in einer Pandemie oder angesichts der ganz normalen Unwägbarkeiten des Familienalltags. Vielen Familien fehlt vor allem Zeit, um Kindern, Job und Leben gleichermaßen gerecht zu werden. Das gilt für Mütter und Väter! Und auch bei einem weiteren Punkt gehören Kinder in das Zentrum unserer Überlegungen gestellt: Steuerlich sollten Familien entlastet, nicht die Ehe gefördert werden.

Für diese neuen und besseren Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt brauchen wir auch in Zukunft eine starke Wirtschaft in Stuttgart. Dafür müssen wir Innovationen, Beschäftigte und das Gemeinwohl zusammendenken. Mit Investitionen in nachhaltige Technologien und weitreichender Unterstützung für kleinere und mittlere Betriebe im Wandel! Von der Hauptstadt des Automobils hin zur Hauptstadt der Mobilität – warum nicht?

Das ist moderne Wirtschafts- und Familienpolitik und dafür setze ich mich ein:

  • Mindestlohn von erst einmal 12 Euro pro Stunde
  • Allgemeinverbindliche Branchentarifverträge, zum Beispiel für die Pflege
  • Alle Jobs in die soziale Sicherung miteinbeziehen, auch Mini-Jobs
  • Gegen die Lohnlücke bei Männern und Frauen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
  • Einführung einer Familienarbeitszeit: Flexibel gestaltete Elternteilzeit bis zum achten Geburtstag des Kindes
  • Änderung des Ehegattensplittings: Steuerlich sollten Familien entlastet, nicht die Ehe oder die klassische Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern gefördert werden
  • Ab dem ersten Tag: Gleicher Lohn für Leiharbeiter:innen wie bei Festangestellten
  • Abschaffung von befristeten Arbeitsverhältnissen ohne Sachgrund
  • Ausbau von Investitionen in Zukunftstechnologien und Förderung von Innovationen
  • Förderung von Start-Ups als Wachstums- und Innovationsmotor für die Wirtschaft und für neue Arbeitsplätze

Was mich antreibt, ist Stuttgart. Politik mache ich für Dich! #abgehtdielucy mit deiner Simme nach Berlin in den Bundestag - jünger, bunter, weiblicher

Schön und gut, aber wie soll das alles finanziert werden?

Wir stehen vor zahlreichen Herausforderungen, um unsere Zukunft gut zu gestalten. Die Maßnahmen dafür kosten allerdings viel Geld. Hier sollten wir zusammenstehen – wie im Teamsport: Die breiten Schultern müssen die schmalen tragen. 

Konkret bedeutet das für mich: Wer sehr viel Vermögen hat, muss einen größeren Beitrag zur Finanzierung unseres Gemeinwesens leisten. Hierfür brauchen wir eine Vermögenssteuer und eine gerechte Erbschaftssteuer. Es geht mir dabei um Multimillionär:innen und Milliardär:innen. Sie können einen größeren Anteil für die nötigen Investitionen beitragen – für die Infrastruktur, für bezahlbares Wohnen, für den Klimaschutz und damit Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen weniger Steuern bezahlen müssen, um ihnen ebenfalls ein gutes Leben zu ermöglichen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Wir brauchen einen einheitlichen Steuersatz von einem Prozent für sehr hohe Vermögen – das ist maßvoll und doch effektiv! Das heißt, bei der Vermögenssteuer soll es hohe persönliche Freibeträge geben, damit sich die Steuerbelastung auf den besonders vermögenden Teil der Bevölkerung konzentriert. Und klar ist auch: Wir stellen sicher, dass dadurch keine Arbeitsplätze gefährdet werden. Die Grundlage von Betrieben muss gerechterweise ausgenommen sein.

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